Ein mobiles Kunstatelier ?

der Begriff „Atelierista“

Ein Künstler, der sein Atelier öffnet, um Besuchern durch seine professionellen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu ermöglichen selbst schöpferisch zu agieren, ist ein Atelierista.
Mit all seinen authentischen Facetten, die auch seinen Kunststil ausmachen, begleitet und unterstützt er alle, die im Atelier arbeiten möchten.

Das Wort selbst bedeutet „Atelierleiter/in“. Es umfasst mit der didaktischen Vermittlung von Gestaltungstechniken, kunstpädagogisch angewandtem Fach- und Sachwissen und dem Angebot von Materialien und Werkstoffen einen Großteil meiner Tätigkeit.

Desweiteren diene ich als Kreativbegleitung und -beratung, Planungs- und Umsetzungsassistentin und natürlich im inspirativ-präsentativen Wirken als aktive Künstlerin mit eigenen Werken.

Das Ziel der Atelierarbeit ist,
dass Besucher mithilfe der fachlichen Anwendung von Kreativtechniken eigene Ideen, Interessen und Projekte professionell umsetzen und dadurch folgenreiche Selbstwirksamkeit erleben können!

Ich habe weitere Informationen, Ziele und Rahmenbedingungen zu einem Leitfaden meiner Atelierarbeit in Form einer pädagogisch orientierten Konzeption zusammengefasst, die ich Ihnen auf Ihre Anfrage gerne zur Ansicht schicken kann.

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Kinder erproben die Möglichkeiten von Wassermalfarben

Schneemalerei mit bodenfreundlichen Gouachefarben

…Mobil?

Seit jeher sucht der Mensch die Natur auf, um einen klaren Kopf zu bekommen.
Möchte man draußen im Grünen ein Atelier erricheten, ist es die Aufgabe der Atelierista den Raum, die Atmosphäre und die Wirkung eines Ateliers zu „erschaffen“. Dabei arbeite ich mit den räumlichen Gegebenheiten der Natur zusammen. Hiermit fängt das künstlerische Tun im AtelierMobil an.

Der Handlungsbereich wird durch eine optische Raumtrennung gekennzeichnet, wofür ich gerne Tücher auf eine Leine spanne, falls nicht die Natur selbst (z.B. bunte Herbststimmung) dafür sorgt. Dies bewirkt ein räumliches Gefühl. Farben verändern den Raum, so dass der Besucher schon durch seine bloße Anwesenheit mit Kontrasten und Konvergenzen arbeitet.

Impressionen

das Atelier…

Jedes Atelier ist geprägt durch die spezifischen Charakterzüge des Atelierista, der darin gemeinsam mit den Ateliersbesuchern arbeitet. Das dient der Authentizität und
Freiheit aller Prozesse, die darin stattfinden und umrahmt die kreative Atmosphäre, welche durch das Zusammenwirken aller Personen im Raum kreiert wird.
Um die Entfaltung der eigenen Kreativität zu ermöglichen, ist es in seiner Werkzeug- und Werkstoffeinrichtung offen und gut sichtbar gestaltet. Ideen und Impulsen kann sofort ohne Hindernisse nachgegangen werden.
So findet hier ein wichtiger Teil des kreativen Entwicklungsprozesses statt.

Die Farbtücher als optische Hilfsmittel des AtelierMobils.


Gespräche der Kinder, die die Farbkompositionen bestimmt haben:

„Die Gelb muss neben das Weiße. Das sind die Hellsten!“

„Dunkelblau und Dunkelgrün nebeneinander.“

„Das Schwarze muss genau hierhin.“

– ich: „Warum denn?“
„Weil ich das neben Hellblau und Rot haben will.“
„Ja, das macht einen schönen Kontrast.“
„Was?“
„Die Farben leuchten besser neben Schwarz, oder?“
„Ja schön stark.“
– „Das ist ein Kontrast“

Was passiert im Atelier?

Nicht nur Sichtbares wird gestaltet…


Das Atelier ist nicht nur ein Raum der Kunst und Kreativität, sondern ermöglicht auch Gegensätze wie Begegnung und Kontemplation.
Der Besucher – egal welchen Alters – findet im kreativen Tun geistige und auch körperliche Auslastung als Ausgleich zum Alltag während er durch freies, eigenständiges Arbeiten sich sowohl entspannt als auch weiterbildet.

Kompetenzen für das Leben

Kinder wie Erwachsene erleben einen schöpferischen Entwicklungsprozess, der essenzielle Kompetenzen ohne erforderliche Vorkenntnisse oder Aufwand fördern oder gar neu hervorbringen kann.

Kunst ist mehr als Malen oder Basteln!
Ein Kind lernt durch die Anwendung verschiedener Techniken, wie und mit welchen Mitteln es an sein Ziel kommt. Die Verankerung dieses Prinzips ist im Erwachsenenleben von größter Wichtigkeit!

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr… oder?

Der Erwachsene, der in der Arbeit mit der Gestaltung seines Flipcharts hadert, oder für komplizierte Situationen keine praktischen Lösungen findet, erlernt im Atelier viele Möglichkeiten um sich weiterzubilden.
So kann sich als Beispiel das Flipchartproblem mit Training der Auge-Hand-Koordination (z.B. durch Schraffur-, Pinselführungs- und Proportionstechniken) in Wohlgefallen auflösen.

Man lernt nie aus!